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Einen Tag vor dem geplanten Segelausflug stellte sich aufgrund der Wettervorhersage die Frage, ob wir den Anlass verschieben sollten. Denn für den späteren Nachmittag waren heftige Gewitter angekündigt. In Absprache mit Giuvaulta entschieden wir uns schliesslich dafür, die Mittagspause stark zu verkürzen und die zweite Gruppe fast direkt im Anschluss an die erste segeln zu lassen. Ein Entscheid, der sich als goldrichtig herausstellte.
Die Aufregung unter den Kindern im Alter von fünf bis sechzehn Jahren war verständlicherweise gross. Für viele war es der erste Kontakt mit einem Segelboot, und dann ging es gleich zu zweit in wackeligen Hansa 303 hinaus auf den See. Umso besser, dass der Wind sich eher zurückhielt. Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase und einiger Orientierungsproblemen beim Verlassen des Hafens gelang es jedoch allen, mit den Anweisungen der Lehrer und unserer Segelinstruktoren, den Weg aufs offene Wasser zu finden und die gesetzten Bojen zu umrunden. Die Kinder hatten sichtlich Spass an der neuen Erfahrung und der Stolz darüber, ein echtes Segelboot gesteuert zu haben, war ihnen ins Gesicht geschrieben.
Am Nachmittag liess sich der Wind leider kaum mehr blicken - er schien sich seine Energie für den Abend aufzusparen. Die Kinder waren bereits wieder sicher an Land und die Boote im Trockenen verstaut, als das angekündigte Gewitter samt Sturmwarnung über den See zog.
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